Antifaschistische Gruppe Südthüringen
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Katzhütte: Flüchtlingsproteste sollen durch Umverteilungen gebrochen werden
Die Katzhütter Flüchtlinge, die für die Schließung ihres heruntergekommen Lagers und für eine dezentrale Unterbringung in Saalfeld kämpfen, verursachten eine anhaltende und oft auch kritische Berichterstattung, über die Zustände für Flüchtlinge in Deutschland. Nun wurden die beiden Sprecher der Flüchtlinge aus Katzhütte abgeholt und zwangsumverteilt. Die Behörden wollen den Widerstand der Flüchtlinge brechen.
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Termine: Gegen Burschis, Nazis und Deutschland!
Coburg, Sondershausen, Bamberg, München, Marktheidenfeld – die nächsten Wochen werden heiß. Es gilt die Auftritte von Faschist_innen und Burschis anzugehen. Ebenswo wie wir gegen die Verschärfung des Versammlungsrechts und des Überwachungsstaats vorgehen müssen. Ob in Bayern oder Thüringen. Für ein Leben ohne Grenzen. Hoch die antinationale Solidarität!
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Jungle World: "Die Kameraden von der ersten Bank"
Die Innenministerkonferenz hat das Vorhaben abgelehnt, ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD anzustrengen. Mit der NPD wäre das Problem ohnehin nicht aus der Welt: Einer Studie des Innenministeriums zufolge ist ein Großteil der deutschen Jugendlichen rassistisch.
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Meiningen: Verfahren gegen AN's wegen Vermummung eingestellt
Am Freitag, dem 25. April wurde das Verfahren gegen sechs - sich selbst als „autonom“ verstehende – Neonazis wegen Vermummung eingestellt. Wer, warum beteiligt war und wieso diese Einstellung eines Verfahrens gegen Neofaschist_innen kein Grund zur Annahme ist, das Gericht begünstige Faschist_innen, erfahrt ihr bei uns.
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Suhl: Nazi-Graffitis
In der Nacht vom 23. auf den 24. April wurden in Suhl zwei Jugendliche auf frischer Tat ertappt, als sie gerade im Begriff waren Graffitis mit neonazistischem Hintergrund an die Fassade des ehemaligen Hotels "Stadt Suhl“ zu sprühen. Zu sehen sind Hakenkreuze, der Schriftzug „Thor“, dargestellt in germanischen Runen sowie der Schriftzug „zionism kills“, welcher mit einer Sprühschablone an die Fassade aufgetragen wurde.
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Suhl: Nazikonzert von der Stadt verboten / vom Betreiber abgelehnt
Das geplante Neonazikonzert u.a. mit Permafrost aus Sachsen-Anhalt wurde nun offiziell von der Stadt verboten. Die Betreiber_innen beteuern, dass ein Verbot überflüssig sei, da das Konzert von ihnen eh abgelehnt worden sein. Fraglich ist, warum die Nazi-Band Permafrost auf ihrer Homepage trotzdem weiter nach Suhl mobilisiert. Wir dokumentieren zwei Berichte aus dem Freien Wort.
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Bayern: Neues Versammlungsgesetz
Der Freistaat Bayern setzt mal wieder neue polizeistaatliche Maßstäbe und verschärft das Versammlungsgesetz. Das neue Gesetz, das die CSU demnächst im Landtag beschließen will, soll die vollständige Überwachung und Steuerung öffentlicher Meinungsäußerung durch Polizei und Behörden ermöglichen. Wir dokumentieren eine Einschätzung von Münchner Antifaschist_innen.
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"Das Lager muß weg!" - Flüchtlingsdemo in Saalfeld
Heute Nachmittag demonstrierten 100 Menschen in Saalfeld für die Schließung der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber im benachbarten Katzhütte. Die Demonstration vom Marktplatz zum Saalfelder Schloss, dem Sitz der Ausländerbehörde des Landkreises, war der vorläufige Höhepunkt der Kampagne für die dezentrale Unterbringung der Katzhütter Flüchtlinge.
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Suhl: Geplantes Neonazi-Konzert im "Bunker"
Am Samstag, den 3. Mai 2008, soll im "Bunker" unterhalb des "V8" (ehemals "Moonlight") ein Konzert u.a. mit der neonazistischen Band "Permafrost" aus Sachsen-Anhalt stattfinden. Wir berichten über die Band und Location und dokumentieren unsere Presseerklärung.
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Langewiesen: Erneut Brandanschlag auf Garage
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (16.04.) wurde der alternative Jugendtreff „Garage“ erneut Ziel eines Brandanschlages. Diesmal befanden sich im Gebäude auch Menschen. Zum Glück wurde niemand verletzt und das Feuer konnte gelöscht werden. Die Täter_innen nahmen bewusst in Kauf, dass Menschen beim Angriff hätten sterben können.
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NPD-Landesparteitag aufgelöst – Schwerdt setzt sich durch
Am Samstag, den 12. April fand in Ronneburg bei Gera (Ostthüringen) der NPD-Landesparteitag statt. Der Machtkampf in der Thüringer NPD hat sich wohl vorerst zu Gunsten der alten Führung um Frank Schwerdt entschieden. Vor der Stellvertreterwahl wurde der Parteitag jedoch durch die Polizei aufgelöst.
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Suhl: Größter rechtsextremer Kulturverein tagt im Ringberghotel
Am vergangenen Wochenende fand im Suhler Ringberghotel der Bundeskongress der „Gesellschaft für Freie Publizistik“ (GFP) statt. Die GFP ist die größte neofaschistische Kulturorganisation Deutschlands. Die Polizei sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Mediales Aufsehen versuchte man zu vermeiden. Wir dokumentieren unsere Presseerklärung.
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Rudolstadt: Pfarrer will nicht mehr im Osten bleiben
Ein Pfarrer samt Familie flüchtet vor dem alltäglichen rassistischen Terror in Rudolstadt nach Westdeutschland. Die Familie des Pfarrers wurde gedemütigt und geschlagen, weil seine Frau und die Kinder eine dunklere Hautfarbe haben, als andere Thüringer_innen. In Rudolstadt sorgt man sich nun um seinen Ruf. Die Ereignisse machten nun bundesweit Schlagzeilen.
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Erfurt: Häuserkampf und Repression - Solidarität mit dem Besetzten Haus!
Die Repression gegen das seit sieben Jahren besetzte Haus in Erfurt nimmt zu. Nachdem der von der Stadt Erfurt veröffentlichte Bebauungsplan auf dem besetzten Gelände einen Lebensmittelmarkt vorsieht (vergl.: http://de.indymedia.org/2008/02/208613.shtml), verbieten Ordnungsbehörden nun kurzerhand alle Veranstaltungen auf dem Gelände. Es sind jedoch nicht nur die Erfurter Ämter die zur Zeit aktiv werden. Es regt sich auch Widerstand.
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Veranstaltungstipp: Zeitzeugengespräch in Meiningen
Am 12. April um 10.30 Uhr findet in der Meininger Volkshochschule (Klostergasse 1) ein Zeitzeugengespräch mit Überlebenden des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Buchenwald statt. Die Veranstaltung findet als Rahmenprogramm zu den Feierlichkeiten des 63. Jahrestages der Selbstbefreiung Buchenwalds statt.
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Machtkampf in Thüringer NPD
Die Vorbereitungen zu den Landtagswahlen 2009 in Thüringen laufen an. Doch zuvor will die NPD auf einem Geheimparteitag am 12. April einen internen Machtkampf ausfechten. Thorsten Heise (Eichsfeld) und Kai-Uwe Trinkaus (Erfurt) fordern die etablierte Thüringer Parteiführung um Frank Schwerdt (Berlin), Patrick Wieschke (Eisenach) und Ralf Wohlleben (Jena) heraus.
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Ilmenau: Nicht-Deutscher angegriffen und verletzt
Am Mittwoch, den 2. April wurde in Ilmenau ein Mensch aus Kamerun durch einen 18-jährigen Deutschen als "Nigger" beschimpft und angegriffen. Der Student erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Polizei weiß nichts von einem fremdenfeindlichen Hintergrund. Gibt aber an in diese Richtung zu ermitteln.
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Arnstadt: Hakenkreuz in Sportplatzrasen geätzt
Am Dienstagmorgen entdeckte der Platzwart des Sportklubs BC 07 im Stadion "Am Obertunk" in Arnstadt ein Hakenkreuz, dass durch eine chemische Substanz in den Rasen geätzt wurde. Das Hakenkreuz wurde nun entfernt. Die Stadtverwaltung ist schockiert und die Polizei ermittelt. Alles wie immer.
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DON'T PANIC - Ratgeber_in zu Neonaziangriffen
In Thüringen spitzt sich, ein Jahr vor den Lantags- und Kommunalwahlen bei denen die neonazistische NPD antreten will, die Gewalt, die von den Faschist_innen ausgeht immer mehr zu (AGST berichtete). Und auch vorher gehörte Nazigewalt für viele Menschen in (Süd-) Thüringen zum Alltag. In vielen Dörfern, Stadtteilen oder ganzen Städten herrscht ein Klima der Angst für Linke und Menschen mit migrantischen Hintergrund.
Wir veröffentlichen nun zusammen mit anderen Antifa-Gruppen aus Thüringen eine_n Ratgeber_in (digital und gedruckt im Format eines A4-Faltblattes), wie du dich im Falle eines Naziangriffes verhalten solltest bzw. wie du dich darauf vorbereiten kannst. Außerdem kannst du Naziangriffe zukünftig über unser Formular bei uns melden und so dabei helfen mehr Öffentlichkeit über Nazigewalt zu schaffen.
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Neues Deutschland: Kein Frieden in »Brown Town« / Presse zum Ostermarsch
Der Ostermarsch in Ohrdruf fand auch Widerhall in der Presse. Die Tageszeitung "Neues Deutschland" titelte "Kein Frieden in »Brown Town«" und nahm Bezug auf den linksradikalen Block. Im Folgenden dokumentieren wir einige Presseartikel.
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NPD-Bundesparteitag am 24./25. Mai in Bamberg
Es steht fest. Nachdem der Bundesparteitag der NPD 2007 durch organisatorische Unzulänglichkeiten ausfallen musste (AGST-Bericht vom 13.10.07 ; Bericht Thüringer Antifa-Gruppen vom 28.10.07), hat die neofaschistische Partei heute die entsprechende Location gefunden. Im nordbayrischen Bamberg soll nun am 24./25. Mai das wichtigste Treffen der NPD stattfinden. Wir dokumentieren einen Artikel von redok.
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Ohrdruf: 300 Menschen auf Ostermarsch / Mehr als 60 im Antifa-Block
Ca. 300 Menschen liefen trotz Ostersonntag und eisigen Temperaturen beim Ostermarsch am 23. März 2008 durch Ohrdruf mit. Gut 60 von ihnen liefen im linksradikalen Antifa-Block und brachen zumindest temporär mit der national-befreiten Zone Ohrdruf. Ca. 40 Neonazis versuchten vergeblich den Ostermarsch zu stören, sich einzureihen bzw. ihn zu verhindern.
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Rechte Gewalt in Thüringen spitzt sich zu
Die rechtsextreme NPD versucht sich hierzulande, wie auch bundesweit, als eine soziale und bürgernahe Partei zu etablieren. Immer wieder beteuern die Protagonist_innen von Gewalt keinen Gebrauch machen zu wollen. Die Anhänger und Sympathisanten der NPD prügeln sich derweil durch Thüringens Straßen. Die Nazi-Angriffe im ländlichen Bundesland häufen sich. Ein Jahr vor den Landtags- und Kommunalwahlen wollen die Neonazis wohl mit ihren politischen Gegner_innen aufräumen.
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Was zum Lachen: Ostern mit der NPD in Bad Salzungen
In den vergangenen Tagen fand eine stark modifizierte Form der NPD-Schulhofaktion vor dem Bad Salzunger Gymnasium statt. Statt Schulhof-CD gab es diesmal Eier. Ein NPD-Mitglied im Hasenkostüm verteilte an einer Bushaltestelle Ostereier mit dem NPD-Emblem.
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Faschistischer Mordversuch in Berga (Landkreis Greiz)
In der Nacht vom 9. zum 10. Februar wurde im ostthüringischen Berga ein 19-jähriger Mann vor einer Diskothek von mehreren Neonazis ins Koma geprügelt. Er verdankt sein Überleben einem Zufall. Nach zweimaliger Reanimation und künstlichem Koma ist er nun auf dem Weg der Genesung. Wir wünschen gute Besserung und dokumentieren eine Presseerklärung der Antifaschistischen Aktion Gera (AAG), sowie Pressereaktionen.
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Gehlberg: Kampagne einer syrischen Familie gegen Menschenrechtsverletzung
Eine syrische Familie, die im Flüchtlingsheim in Gehlberg lebt, initiierte jüngst eine Veranstaltungsreihe gegen Menschenrechtsverletzungen und für die Freiheit der politischen Gefangenen. Da im Südthüringer Hinterland, wo rassistische Einstellungen breiter Konsens sind, damit wenig erreicht werden kann, finden die Veranstaltungen bundesweit in größeren Städten statt. Außerdem steht bald die Verteidigung des Asylstatus vor dem Meininger Verwaltungsgericht an. Wir rufen auf zur Solidarität!
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Hildburghausen: "Wir beabsichtigen auch Volleyball und Handball zu spielen"
Wir dokumentieren einen Artikel von redok, der ältere und aktuelle Ereignisse, um Tommy Frencks Sportverein in Hildburghausen zusammenfasst und aufzeigt, wie es Nazis gelingt in den Breitensport einzusickern.
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Ohrdruf: Antifa-Block auf Ostermarsch
Am 23. März findet in Ohrdruf der Ostermarsch der Thüringer Friedenskoordination statt. Antifa-Gruppen aus Südthüringen, Gotha und Bad Langensalza beteiligen sich daran mit einem linksradikalen, antifaschistischen Block und setzen den Fokus auf die untragbaren Alltagszustände in Browntown Ohrdruf und dem Gothaer Land. Nicht außer Acht lassen, wollen wir die gesellschaftlichen Verhältnisse, die das Erstarken faschistischer Tendenzen bedingen bzw. begünstigen.

Weitere Infos, Aufruf und Material gibts auf der Sonderseite.


Meiningen: Spontankundgebung gegen NPD-Treffen
Am 8. März fand in Meiningen ein Treffen von etwa einem Dutzend Neonazis statt. Es handelt sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein weiteres Sondierungstreffen der NPD, die hier im Landkreis Schmalkalden-Meiningen einen Kreisverband etablieren will.
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Freies Wort: "Braune Wurst und halbe Sau im Ilmkreis"
Die Südthüringer Lokalzeitung berichtet kritisch über die Zustände in einer Fleischerei im Ilmkreis, in der ein ultrarechter Fleischermeister auf Azubis losgelassen wird, ohne dass es jemand zu interessieren scheint. Wir dokumentieren den Presseartikel.
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Katzhütte: Neue Stellungnahme der Heimbewohner_innen
Im Folgenden dokumentieren wir eine Stellungnahme der Flüchtlinge aus Katzhütte vom 03.03.08 in der sie sich äußern zu den Besuchen der Vertreter_innen aus Stadt und Land und einige Lügen, die in der Presse auftauchten, klarstellen. Außerdem berichten die Menschen von Einschüchterungen durch die Polizei.
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"Tiere sind keine Lustobjekte, keine Trophäen und kein Sportgerät!" - Antispeziesistische Demo am 15.3. in Erfurt
Vom 14. bis 16. März dieses Jahres soll in Erfurt die 10. Reiten-Jagen-Fischen-Messe stattfinden. Nicht ohne Grund sollte dies einem Kopfzerbrechen bereiten: alles, was gut genug ist, den Menschen in der Freizeit ein erheiterndes Foltern und Morden von Tieren zu ermöglichen, soll in den Hallen des Erfurter Ausstellungsortes präsentiert, sowie unter die Masse gebracht werden.
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Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt gegen zwei GewerkschafterInnen
Wie jetzt bekannt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft Erfurt auf Strafantrag des NPD-Bundesgeschäftsführers Frank Schwerdt gegen die IG-Metall-Sekretärin Dorothee Wolf und einen weiteren Gewerkschafter - weil sie versucht haben, am 1. Mai 2007 eine antifaschistische Spontankundgebung anzumelden. Unklar ist, wie die NPD an die Namen der beiden Beklagten gekommen ist.
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Flüchtlingslager Katzhütte: Ca. 3/4 der Menschen sollen abgeschoben werden
Nachdem die Flüchtlinge aus Katzhütte mutig gegen die unmenschlichen Zustände in ihrem Lager protestiert haben, zeichnet sich ab, wie der Landkreis das Problem handhaben wird. Nämlich, wie das ein rassistischer Verfolgerstaat eben macht, mit Abschiebungen und symbolischen Zugeständnissen. Wir dokumentieren Presseartikel.
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Zella-Mehlis: Bewaffnete Faschist_innen jagen Linke durch die Stadt
Vor etwa zwei Wochen, am Freitag dem 15. Februar gegen Abend jagten mehrere Neonazis einige Menschen, die sie als Linke identifizierten, mit Schlagstöcken, Steinen, Messer und einer Schreckschusswaffe durch Zella-Mehlis. Dass der Vorfall öffentlich thematisiert wurde, ist einer Nachfrage der Lokalzeitung „Freies Wort“ bei der Polizei zu verdanken.
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Vier Arnstädter Nazi-Schläger verurteilt
Am Freitag, den 22. Februar wurden am Amtsgericht in Gotha vier Arnstädter Neonazis zu Bewährungsstrafen verurteilt, weil sie im November 2005 ein 16-jähriges Mädchen am Rande einer Neonazidemo zusammenschlugen. Wir dokumentieren den Prozessbericht und veröffentlichen Infos zu den verurteilten Neonazis.
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Solidarität mit den Flüchtlingen aus dem Lager in Katzhütte (LKR SLF-RU)
In einer Erklärung vom 20. Februar, in der die Asylbewerber_innen aus dem Flüchtlingsheim in Katzhütte (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) die menschenverachtenden Zustände in ihrer Gemeinschaftsunterkunft schildern, bitten sie um Solidarität und Unterstützung. Die Migrant_innen wollen nicht weiter in Baracken wohnen und die rassistische Schikane nicht widerstandslos hinnehmen. Wir dokumentieren die mutige Erklärung der Flüchtlinge und bieten in dieser Form unsere praktische Unterstützung an.
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Wie Polizei und Innenministerium faschistische Alltagszustände verschleiern
Dass die Polizei in Thüringen faschistische Angriffe verschweigt bzw. vertuscht, darüber berichteten wir hier bereits zuhauff. Die Thüringer Allgemeine vom 5. Februar brachte nun etwas mehr Licht in das System des Innenministerium, die Indizien für den rechten Vormarsch in Thüringen zu verschleiern. Wir dokumentieren.
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Gotha: Arnstädter Nazi-Schläger vor Gericht
Am 13.11.2005 schlugen vier Arnstädter Neonazis am Rande eines faschistischen Fackelmarsches in Friedrichroda eine junge Antifaschistin zusammen, weil sie lautstark gegen den Naziaufmarsch protestierte. Zwei Jahre später stehen die Täter vor Gericht und wollen von nichts mehr wissen.
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Langewiesen: Akzeptierende Jugendarbeit bereitet Nazis den Boden
Dass Neonazis in Langewiesen durch die Stadtpolitik und die Verantwortlichen für Jugendeinrichtungen geradezu hofiert werden, ist nichts neues. Neu ist, dass sich an diesem Zustand mit der Aufnahme der Arbeit durch den neuen Jugendpfleger Michael Hornschuh nichts ändern wird. Wir berichten.
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Arnstadt: Nazigraffitis und pseudo-antifaschistischer Aufschrei
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (25.01.) sprühten Neonazis in Arnstadt wieder Graffitis, die die Lokalzeitung „Freies Wort“ als „nationalsozialistisch“ identifizierte. Nichts ungewöhnliches in Arnstadt, doch ein Grund für den Landrat zu zeigen, dass er ein Teil des Problems ist und bleibt.
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[last update: 09.05.08]



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