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| Ilmenau: Flüchtlingsprotest gegen Isolationslager Gehlberg angekündigt |
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Aufgrund des Verbots einer öffentlichen Veranstaltung in der GU Gehlberg durch das Landratsamt Ilmenau, rufen die Flüchtlinge zu Protestkundgebungen am Donnerstag, den 24.07.2008, in Ilmenau auf. Wir dokumentieren den Aufruf von The VOICE.
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| Gehlberg: Landrat will Isolationslager erhalten |
Einen Monat ist es her, als in Arnstadt die Flüchtlinge aus dem Sammellager Gehlberg auf die Straße gingen. Inzwischen luden die Menschen zu einer Pressekonferenz und wollten die Öffentlichkeit über das Isolationslager informieren. Der Landrat bekräftigt mittlerweile, dass er das Gehlberger Lager mindestens bis 2010 erhalten will.
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| Erfurt: Nazis und Polizei überfallen Linke, große Solidarität auf Spontandemo |
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Am vergangenen Samstag überfielen ca. 25 Nazi-Hooligans die Teilnehmer_innen einer Bootstour über die Gera an der Erfurter Krämerbrücke. Sie verletzten einige Menschen, doch der Angriff konnte abgewehrt werden. Die eintreffende Polizei schlug, anstatt die flüchtenden Nazis zu verfolgen, auf die Antifaschist_innen ein. Am Tag darauf solidarisierten sich über 200 Antifaschist_innen auf einer spontanen Demonstration durch die Innenstadt mit den Betroffenen von Nazi- und Polizeigewalt. Wir dokumentieren.
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| Erfurt: Anquatschversuch des Verfassungsschutzes |
Vor wenigen Tagen versuchte ein Mitarbeiter des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz in Erfurt einen linken Aktivisten anzuwerben. Erfolglos. Der Verfassungsschutz ist ein deutscher Geheimdienst, der oppositionelle Bestrebungen überwacht. Diese Spitzelbehörde versucht regelmäßig in die Antifa-Szene reinzuschnüffeln. Wir dokumentieren.
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| Nachlese: Plötzlich war der Aufschrei groß |
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Nachdem in Suhl Anfang April der größte rechtsextreme Kulturverein im Ringberghotel tagte, fand in der Lokalpresse „Freies Wort“ eine rege Diskussion zur Thematik statt. Wir berichten hier über diese und andere Vorfälle aus Suhl und Umgebung und kommentieren einige Presseartikel.
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| Suhl: Nazikonzert-location „Bunker“ / „V8“ gekündigt |
Ende April sorgte die Ankündigung eines NSBM-Konzertes in Suhl im „Bunker“, dem Keller des Clubs „V8“ für Aufsehen. Die Betreiber_innen des „V8“ sollen zudem Kontakte zum rechts offenen Bikerclub „Stahlpakt MC“ gehalten haben. Das Konzert wurde damals verboten (AGST berichtete). Der Mietvertrag mit den bisherigen Betreiber_innen wurde nun gekündigt.
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| Hildburghausen: "Dein Haus wird brennen" |
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In Hildburghausen haben Neonazis oft das letzte Wort. Auch wenn das im Ort keiner wahrhaben will. Bürgermeister Steffen Harzer (Die Linke) wird immer wieder von Neonazis bedroht - neulich traute er sich nicht einmal mehr, ein "nationales Fussballspiel" zu unterbinden. Dabei befand er sich in Begleitung von drei Polizisten.
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| ... und tschüss! Südthüringer Neonazi-Kameradschaft erklärt Auflösung |
Die Südthüringer Neonazi-Kameradschaft „Freie Kräfte Südthüringen“ (FKST) erklärte am 29. Juni 2008 auf ihrer Homepage die Auflösung. Die FKST waren verantwortlich für etliche Störaktionen und Angriffe auf antifaschistische Veranstaltungen, sowie für zahlreiche Propagandaaktionen.
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| SPALTER! Zerbricht die Thüringer NPD jetzt?! |
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Die Verlierer des Machtkampfes innerhalb der NPD in Thüringen, Kai-Uwe Trinkaus und Thorsten Heise, gründen "Pro Thüringen" und "Pro Erfurt". Eine Abspaltung der "Putschfraktion" von der NPD Thüringen steht bevor.
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| Meiningen: 13 Nazis im Polizeikäfig / keine Proteste in Schmalkalden |
Zwei Kundgebungen veranstaltete der NPD Kreisverband Wartburgkreis am vergangenen Samstag (28.06.08)im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, besser gesagt in den Kreisstädten Schmalkalden und Meiningen. In Meiningen war der Kundgebungsplatz der NPD aus Angst vor Protesten eingezäunt. In Schmalkalden blieben die Proteste aus.
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| Jungle World: »Frau Meier mag die Türken nicht« |
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»Ein Blick in die Mitte« zeigt es: Einer gleichnamigen Studie zufolge ist eine rassistische, antidemokratische und autoritäre Gesinnung für einen großen Teil der Deutschen zur Selbstverständlichkeit geworden.
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| ACHTUNG! Samstag (28. Juni): Nazi-Aktionen in Meiningen und Schmalkalden |
Für kommenden Samstag hat die NPD Kundgebungen in Schmalkalden und Meiningen angemeldet. Vormittags (10 - 12.30 Uhr) werden die NPD-Nazis in Schmalkalden verweilen. Ab 13.30 Uhr haben die sie auf dem Meininger Markplatz angemeldet. Ab 13 Uhr findet eine Kundgebung des Bündnis gegen Rechts statt. Kommt vorbei. Stören, blockieren, sabotieren wir die Nazis! In den kommenden Wochen ist öfter und in allen Thüringer Landkreisen mit derart Aktionen zu rechnen. Es sind die ersten Vorboten für den Kommunal- und Landtagswahlkampf 2009! Seid achtsam!
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| Brotterode: Deutschlandfans verprügeln Dönerladen-Besitzer |
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In zahlreichen Städten und Dörfern kam es nach dem Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Türkei zu Ausschreitungen gegen türkische Imbisse und Menschen, die der deutsche Mob als türkisch identifizierte. So auch in Brotterode.
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| Ilmenau: Naziangriff auf Punks / ein Schwerverletzter |
Im Anschluss an den antifaschistischen Aktionstag in Langewiesen attackierten einige Neonazis ein Gruppe Punks. Während der Großteil der Gruppe mit einem blauen Auge davon kam, erwischte es einen jungen Mensch heftiger.
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| Zwei Jahre Bewährung nach Nazimord in Erfurt |
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Gerade mal zwei Jahre Haft auf Bewährung bekam der Mörder von Helmut Balzke (48), der diesen während eines Angriffes von Neonazis auf Punks im Januar 2003 in Erfurt tötete. Das Landgericht Erfurt wertete den Angriff als minderschweren Fall der Körperverletzung mit Todesfolge. Das Urteil ist ein Ausdruck von Missachtung sozial Randständiger. Wir dokumentieren den Bericht der Prozessbeobachtung.
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| „Das war mal nötig“ - Antifaschistischer Aktionstag in Langewiesen |
Zum ersten Mal seit den Maifeierlichkeiten zu DDR-Zeiten fand in Langewiesen auf dem Marktplatz wieder eine größere politische Veranstaltung statt. Das Thema erregte schon im Vorfeld die Gemüter in der Kleinstadt. Aber weder die Hetze der Medien, noch die der Nazis, konnte den Erfolg des Antifaschistischen Aktionstages am 21. Juni verhindern.
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| Arnstadt: Flüchtlingsdemo für die Schließung des Isolationslagers Gehlberg |
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Am 14. Juni fand in Arnstadt eine Flüchtlingsdemo, organisiert durch die in Gehlberg wohnenden Asylbewerber_innen, statt. Thematisiert wurden die katastrophalen Lebensbedingungen im Sammellager Gehlberg, wo die Asylbewerber_innen völlig isoliert und rund um die Uhr überwacht und schikaniert leben müssen.
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| Ilmkreis: Gegen die Nazifizierung der Provinz |
Der Ilmkreis (Thüringen) ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr wenn es um Übergriffe und sonstige Aktivitäten von Neonazis geht. Ilmenau, Arnstadt, Langewiesen und Elgersburg dürften momentan die bekanntesten Namen in diesem Zusammenhang sein - aber sie sind bei weitem nicht die Einzigen. Genauso erwähnenswert wie diese Städte wären Orte wie Gräfinau/Angstedt, Pennewitz, Gehren und viele weitere.
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| Arnstadt: Samstag (14.06.) - Demo gegen Isolation der Flüchtlinge in Gehlberg |
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Katzhütte zeigte die Möglichkeit und Notwendigkeit für den Widerstand der Flüchtlinge gegen unzumutbare Zustände in deutschen Isolations- und Sammellagern. Jetzt wollen auch die Flüchtlinge aus Gehlberg ihr Lager schließen und für eine dezentrale Unterbringung, Arbeitsrecht, Abschiebestopp und Bleiberecht für alle kämpfen. Solidarität mit den Kämpfenden in Gehlberg! Kommt zur Demonstration am kommenden Samstag, dem 14.06. um 15 Uhr in Arnstadt am Hauptbahnhof!
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| Südthüringer Neonazis provozieren antifaschistischen Stadtrundgang in Erfurt |
Am vergangenem Freitagabend (06.06.08) fand in Erfurt ein antifaschistischer Stadtrundgang statt, der den Auftakt der Erfurter Kampagne „Nazis matt setzen“ bilden sollte. Ca. 50 Neonazis, einige von ihnen aus Südthüringen provozierten am Rande der Demonstration und versuchten die Antifaschist_innen einzuschüchtern.
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| Saalfeld: Zweite Demo für die Schließung des Isolationslagers Katzhütte |
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Zum wiederholten Mal demonstrierten in Saalfeld innerhalb weniger Monate Flüchtlinge, Antirassist_innen, Menschenrechtsaktivist_innen, Antifas und andere solidarische Menschen für die Schließung des Flüchtlingslagers Katzhütte und für eine dezentrale, menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge.
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| Ilmkreis: NPD-Landesparteitag in Elgersburg fortgesetzt |
Am Samstag, dem 31. Mai setzte die Thüringer NPD ihren Landesparteitag fort. Bereits am 12. April versuchten die Thüringer Neonazis ihren Wahlparteitag durchzuführen, allerdings in Ronneburg, bei Gera. Die Polizei löste den Parteitag auf Bitten des Gaststättenwirtes auf. (AGST berichtete). Nun wurde der Parteitag in Elgersburg, im südlichen Ilmkreis fortgesetzt.
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| Langewiesen: Nazis mobilisieren gegen Aktionstag / Sonderseite online |
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Die Sonderseite zum antifaschistischen Aktionstag am 21. Juni in Langewiesen ist online. Dort findet ihr Aufruf, Banner, einen offenen Brief und vieles mehr. Mittlerweile mobilisieren auch die Neonazis gegen den Aktionstag und haben in Langewiesen eine Demonstration angemeldet. Mehr Infos gibt es auf:
[www.antifa-langewiesen.tk] |
| Erfurt: Nazis matt setzen / Antifaschistische Kampagne |
In Erfurt startet am 6. Juni eine antifaschistische Kampagne unter dem Motto "Nazis matt setzen". Ziel ist es über Nazistrukturen aufzuklären. Thematisiert werden Tarnvereine, die Unterwanderung von bürgerlichen Vereinen und Organisationen, Schnittmengen mit dem Hooligan-Spektrum, "Autonome Nationalisten", Naziläden und vieles mehr. Mehr Infos gibt es auf:
[www.nazis-matt-setzen.de.vu] |
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| Langewiesen: Das Maß ist voll! Aktionstag gegen rechte Gewalt |
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Für den 21. Juni planen antifaschistische Initiativen aus Langewiesen und der Region einen Aktionstag gegen die eskalierende rechte Gewalt in Langewiesen und dem ganzen Ilmkreis. Der Stadtrat, mit Ausnahme der Partei "Die Linke" diskreditiert die Antifaschist_innen in der Presse. Bürgermeister Horst Brandt (SPD) leugnet das Naziproblem in Langewiesen auf unverantwortliche Weise. Wir dokumentieren das erste Presseecho und eine Presseerklärung der Antifaschistischen Gruppe Südthüringen (AGST).
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| Katzhütte: Behörden versuchten Aktivisten abzuschieben / Gericht verbietet |
Der Staatsterror gegen die Menschenrechtsaktivist_innen aus Katzhütte geht weiter. Nachdem der Sprecher der Flüchtlinge Mohammed Sbaih nach Eisenach zwangsumverteilt wurde, versuchten die Thüringer Behörden nun den Mann aus Palästina nach Jordanien abzuschieben, um den anhaltenden Protest der Flüchtlinge zu brechen. Doch das Meininger Verwaltungsgericht verbot die Abschiebung. Wir dokumentieren zwei Pressemitteilungen von Flüchtlingsinitativen.
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| Südthüringen: Neonazi-“Spontandemos“ und Aktionen am 1. und 8. Mai |
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Südthüringer Neonazis veranstalteten mit Support, u.a. aus Erfurt vermeintliche Spontandemos am ersten und achten Mai in Meiningen, Zella-Mehlis und Eisenach. Dass die Südthüringer Faschist_innen irgendwie ja keinen Plan von nichts haben und warum sie trotzdem bekämpft werden müssen, lest ihr hier bei uns.
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| Nachverhandlung des Deutschlandpakts – NPD darf doch in Thüringen antreten |
Vor einigen Tagen konnte man aus der TAZ, dem Tagesspiegel und nun aus dem Neuen Deutschland die Meldung vernehmen, dass der Deutschlandpakt zwischen NPD und DVU, der besagt, dass Thüringen DVU-Land ist, nachverhandelt wird und wohl zu Gunsten der Thüringer NPD geändert wird.
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| Meiningen: "Dem wird jetzt in den Kopf geschossen" |
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Während des "Rock gegen Rechts"-Konzerts am 8. Mai in Meiningen versuchten bekannte Meininger Neonazis die Veranstaltung zu stören. Am Rande des Konzerts kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Die anwesende Polizei ging mal wieder gegen die Antifaschist_innen vor und beleidigte diese auf perfide Weise. Wir berichten.
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| Thüringer NPD: Die Schlammschlacht um die Macht geht weiter |
Die Schlammschlacht und der einhergehende Machtkampf in der Thüringer NPD gehen weiter. Diesmal steht die Schlüsselfigur der Thüringer NPD, Patrick Wieschke, am Pranger. Im Fadenkreuz seiner homophoben Kameraden muss er sich den Vorwürfen erwehren, machtgierig zu sein, die eigenen Leute zu verprügeln und seinen sexuellen Bedürfnissen mit Männern nachzugehen - und das auch noch im Ausland. Auweia!
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| Katzhütte: Flüchtlingsproteste sollen durch Umverteilungen gebrochen werden |
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Die Katzhütter Flüchtlinge, die für die Schließung ihres heruntergekommen Lagers und für eine dezentrale Unterbringung in Saalfeld kämpfen, verursachten eine anhaltende und oft auch kritische Berichterstattung, über die Zustände für Flüchtlinge in Deutschland. Nun wurden die beiden Sprecher der Flüchtlinge aus Katzhütte abgeholt und zwangsumverteilt. Die Behörden wollen den Widerstand der Flüchtlinge brechen.
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| Termine: Gegen Burschis, Nazis und Deutschland! |
Coburg, Sondershausen, Bamberg, München, Marktheidenfeld – die nächsten Wochen werden heiß. Es gilt die Auftritte von Faschist_innen und Burschis anzugehen. Ebenswo wie wir gegen die Verschärfung des Versammlungsrechts und des Überwachungsstaats vorgehen müssen. Ob in Bayern oder Thüringen. Für ein Leben ohne Grenzen. Hoch die antinationale Solidarität!
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| Jungle World: "Die Kameraden von der ersten Bank" |
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Die Innenministerkonferenz hat das Vorhaben abgelehnt, ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD anzustrengen. Mit der NPD wäre das Problem ohnehin nicht aus der Welt: Einer Studie des Innenministeriums zufolge ist ein Großteil der deutschen Jugendlichen rassistisch.
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| Meiningen: Verfahren gegen AN's wegen Vermummung eingestellt |
Am Freitag, dem 25. April wurde das Verfahren gegen sechs - sich selbst als „autonom“ verstehende – Neonazis wegen Vermummung eingestellt. Wer, warum beteiligt war und wieso diese Einstellung eines Verfahrens gegen Neofaschist_innen kein Grund zur Annahme ist, das Gericht begünstige Faschist_innen, erfahrt ihr bei uns.
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| Suhl: Nazi-Graffitis |
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In der Nacht vom 23. auf den 24. April wurden in Suhl zwei Jugendliche auf frischer Tat ertappt, als sie gerade im Begriff waren Graffitis mit neonazistischem Hintergrund an die Fassade des ehemaligen Hotels "Stadt Suhl“ zu sprühen. Zu sehen sind Hakenkreuze, der Schriftzug „Thor“, dargestellt in germanischen Runen sowie der Schriftzug „zionism kills“, welcher mit einer Sprühschablone an die Fassade aufgetragen wurde.
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| Suhl: Nazikonzert von der Stadt verboten / vom Betreiber abgelehnt |
Das geplante Neonazikonzert u.a. mit Permafrost aus Sachsen-Anhalt wurde nun offiziell von der Stadt verboten. Die Betreiber_innen beteuern, dass ein Verbot überflüssig sei, da das Konzert von ihnen eh abgelehnt worden sein. Fraglich ist, warum die Nazi-Band Permafrost auf ihrer Homepage trotzdem weiter nach Suhl mobilisiert. Wir dokumentieren zwei Berichte aus dem Freien Wort.
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| Bayern: Neues Versammlungsgesetz |
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Der Freistaat Bayern setzt mal wieder neue polizeistaatliche Maßstäbe und verschärft das Versammlungsgesetz. Das neue Gesetz, das die CSU demnächst im Landtag beschließen will, soll die vollständige Überwachung und Steuerung öffentlicher Meinungsäußerung durch Polizei und Behörden ermöglichen. Wir dokumentieren eine Einschätzung von Münchner Antifaschist_innen.
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| "Das Lager muß weg!" - Flüchtlingsdemo in Saalfeld |
Heute Nachmittag demonstrierten 100 Menschen in Saalfeld für die Schließung der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber im benachbarten Katzhütte. Die Demonstration vom Marktplatz zum Saalfelder Schloss, dem Sitz der Ausländerbehörde des Landkreises, war der vorläufige Höhepunkt der Kampagne für die dezentrale Unterbringung der Katzhütter Flüchtlinge.
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| Suhl: Geplantes Neonazi-Konzert im "Bunker" |
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Am Samstag, den 3. Mai 2008, soll im "Bunker" unterhalb des "V8" (ehemals "Moonlight") ein Konzert u.a. mit der neonazistischen Band "Permafrost" aus Sachsen-Anhalt stattfinden. Wir berichten über die Band und Location und dokumentieren unsere Presseerklärung.
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| Langewiesen: Erneut Brandanschlag auf Garage |
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (16.04.) wurde der alternative Jugendtreff „Garage“ erneut Ziel eines Brandanschlages. Diesmal befanden sich im Gebäude auch Menschen. Zum Glück wurde niemand verletzt und das Feuer konnte gelöscht werden. Die Täter_innen nahmen bewusst in Kauf, dass Menschen beim Angriff hätten sterben können.
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| NPD-Landesparteitag aufgelöst – Schwerdt setzt sich durch |
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Am Samstag, den 12. April fand in Ronneburg bei Gera (Ostthüringen) der NPD-Landesparteitag statt. Der Machtkampf in der Thüringer NPD hat sich wohl vorerst zu Gunsten der alten Führung um Frank Schwerdt entschieden. Vor der Stellvertreterwahl wurde der Parteitag jedoch durch die Polizei aufgelöst.
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| Suhl: Größter rechtsextremer Kulturverein tagt im Ringberghotel |
Am vergangenen Wochenende fand im Suhler Ringberghotel der Bundeskongress der „Gesellschaft für Freie Publizistik“ (GFP) statt. Die GFP ist die größte neofaschistische Kulturorganisation Deutschlands. Die Polizei sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Mediales Aufsehen versuchte man zu vermeiden. Wir dokumentieren unsere Presseerklärung.
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| Rudolstadt: Pfarrer will nicht mehr im Osten bleiben |
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Ein Pfarrer samt Familie flüchtet vor dem alltäglichen rassistischen Terror in Rudolstadt nach Westdeutschland. Die Familie des Pfarrers wurde gedemütigt und geschlagen, weil seine Frau und die Kinder eine dunklere Hautfarbe haben, als andere Thüringer_innen. In Rudolstadt sorgt man sich nun um seinen Ruf. Die Ereignisse machten nun bundesweit Schlagzeilen.
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| Erfurt: Häuserkampf und Repression - Solidarität mit dem Besetzten Haus! |
Die Repression gegen das seit sieben Jahren besetzte Haus in Erfurt nimmt zu. Nachdem der von der Stadt Erfurt veröffentlichte Bebauungsplan auf dem besetzten Gelände einen Lebensmittelmarkt vorsieht (vergl.: http://de.indymedia.org/2008/02/208613.shtml), verbieten Ordnungsbehörden nun kurzerhand alle Veranstaltungen auf dem Gelände. Es sind jedoch nicht nur die Erfurter Ämter die zur Zeit aktiv werden. Es regt sich auch Widerstand.
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| Veranstaltungstipp: Zeitzeugengespräch in Meiningen |
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Am 12. April um 10.30 Uhr findet in der Meininger Volkshochschule (Klostergasse 1) ein Zeitzeugengespräch mit Überlebenden des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Buchenwald statt. Die Veranstaltung findet als Rahmenprogramm zu den Feierlichkeiten des 63. Jahrestages der Selbstbefreiung Buchenwalds statt.
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| Machtkampf in Thüringer NPD |
Die Vorbereitungen zu den Landtagswahlen 2009 in Thüringen laufen an. Doch zuvor will die NPD auf einem Geheimparteitag am 12. April einen internen Machtkampf ausfechten. Thorsten Heise (Eichsfeld) und Kai-Uwe Trinkaus (Erfurt) fordern die etablierte Thüringer Parteiführung um Frank Schwerdt (Berlin), Patrick Wieschke (Eisenach) und Ralf Wohlleben (Jena) heraus.
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| Ilmenau: Nicht-Deutscher angegriffen und verletzt |
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Am Mittwoch, den 2. April wurde in Ilmenau ein Mensch aus Kamerun durch einen 18-jährigen Deutschen als "Nigger" beschimpft und angegriffen. Der Student erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Polizei weiß nichts von einem fremdenfeindlichen Hintergrund. Gibt aber an in diese Richtung zu ermitteln.
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| Arnstadt: Hakenkreuz in Sportplatzrasen geätzt |
Am Dienstagmorgen entdeckte der Platzwart des Sportklubs BC 07 im Stadion "Am Obertunk" in Arnstadt ein Hakenkreuz, dass durch eine chemische Substanz in den Rasen geätzt wurde. Das Hakenkreuz wurde nun entfernt. Die Stadtverwaltung ist schockiert und die Polizei ermittelt. Alles wie immer.
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| DON'T PANIC - Ratgeber_in zu Neonaziangriffen |
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In Thüringen spitzt sich, ein Jahr vor den Lantags- und Kommunalwahlen bei denen die neonazistische NPD antreten will, die Gewalt, die von den Faschist_innen ausgeht immer mehr zu (AGST berichtete). Und auch vorher gehörte Nazigewalt für viele Menschen in (Süd-) Thüringen zum Alltag. In vielen Dörfern, Stadtteilen oder ganzen Städten herrscht ein Klima der Angst für Linke und Menschen mit migrantischen Hintergrund.
Wir veröffentlichen nun zusammen mit anderen Antifa-Gruppen aus Thüringen eine_n Ratgeber_in (digital und gedruckt im Format eines A4-Faltblattes), wie du dich im Falle eines Naziangriffes verhalten solltest bzw. wie du dich darauf vorbereiten kannst. Außerdem kannst du Naziangriffe zukünftig über unser Formular bei uns melden und so dabei helfen mehr Öffentlichkeit über Nazigewalt zu schaffen.
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| Neues Deutschland: Kein Frieden in »Brown Town« / Presse zum Ostermarsch |
Der Ostermarsch in Ohrdruf fand auch Widerhall in der Presse. Die Tageszeitung "Neues Deutschland" titelte "Kein Frieden in »Brown Town«" und nahm Bezug auf den linksradikalen Block. Im Folgenden dokumentieren wir einige Presseartikel.
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| NPD-Bundesparteitag am 24./25. Mai in Bamberg |
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Es steht fest. Nachdem der Bundesparteitag der NPD 2007 durch organisatorische Unzulänglichkeiten ausfallen musste (AGST-Bericht vom 13.10.07 ; Bericht Thüringer Antifa-Gruppen vom 28.10.07), hat die neofaschistische Partei heute die entsprechende Location gefunden. Im nordbayrischen Bamberg soll nun am 24./25. Mai das wichtigste Treffen der NPD stattfinden. Wir dokumentieren einen Artikel von redok.
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| Ohrdruf: 300 Menschen auf Ostermarsch / Mehr als 60 im Antifa-Block |
Ca. 300 Menschen liefen trotz Ostersonntag und eisigen Temperaturen beim Ostermarsch am 23. März 2008 durch Ohrdruf mit. Gut 60 von ihnen liefen im linksradikalen Antifa-Block und brachen zumindest temporär mit der national-befreiten Zone Ohrdruf. Ca. 40 Neonazis versuchten vergeblich den Ostermarsch zu stören, sich einzureihen bzw. ihn zu verhindern.
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