Antifaschistische Gruppe Südthüringen
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Ilmenau: "Auf in den Bildungsstreik?!"
Aus Anlass des Bildungsstreiks wurden in Ilmenau Flugblätter verteilt, in denen eine Radikalisierung des Protestes gefordert wird. Wir dokumentieren an dieser Stelle das verteilte Flugblatt.
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Arnstadt: Mehr als 400 Menschen auf Antifa-Demo / Schulterschluss zwischen Nazis und Konservativen
Der 13. Juni 2009 wird sich in das politische Gedächtnis der Stadt Arnstadt einbrennen. Es ist der Tag an dem in Arnstadt ein historischer Schulterschluss vollzogen wurde. Konservative und Neonazis feierten zusammen in guter Nachbarschaft ihre Feste, während in der Innenstadt hunderte Menschen gegen die Arnstädter Zustände auf die Straße gingen.
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Suhl: Anquatschversuch des Verfassungsschutz
Die Spitzelbehörde "Verfassungsschutz" (VS) versuchte am 11. Juni 2009 in Suhl einen jungen Antifaschisten anzuwerben. Der Genosse wurde subtil bedroht und eingeschüchtert. Er verwies den Mann aber konsequent nach draußen. Es geht dem VS wohl diesmal darum eine Kontaktperson in der Südthüringer Antifa-Szene zu rekrutieren.
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Gräfinau-Angstedt: Nazikonzert verboten bzw. abgesagt / Alternativ-Veranstaltung
Das Nazikonzert mit Kategorie C in Gräfinau-Angstedt (Gemeinde Wolfsberg) am 13. Juni (AGST berichtete) findet nicht statt. Stattdessen mehren sich die Befürchtungen, dass die Neonazis ins einige Kilometer nördlich gelegene Kirchheim ausweichen.
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Arnstadt: Alerta Arnstadt #4 erschienen
In den vergangen Tagen erschien die vierte Ausgabe der Alerta Arnstadt, eines unregelmäßigen Infoflyers für Arnstadt und Umgebung. Herausgeberin ist der Infoladen Arnstadt. Im Schwerpunkt geht es um das Nazifest und die Gegenaktivitäten sowie die Diskussion darum in der Stadt. Die aktuelle Ausgabe findet ihr auf der Homepage des Infoladen Arnstadt: www.infoladen.de/arnstadt

Ilmenau: Forderung nach selbstverwalteten Jugendzentrum
Am Nachmittag des 04.06.09 trafen sich Jugendliche in Ilmenau, um auf die verfehlte Jugendpolitik der Stadt hinzuweisen, sowie die Forderung nach einem antifaschistischen und selbstverwaltenden Jugendzentrum zu stellen. Desweiteren übten diese Jugendliche Kritik an einem derzeit bestehenden Jugendhaus. Bei dieser Aktion wurden mehr als 1500 Flyer unter die Ilmenauer Bevölkerung gebracht.
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Kommunalwahl: 23 Mandate für NPD und DVU
Die beiden neofaschistischen Parteien NPD und DVU errangen bei der Kommunalwahl 23 Mandate, verfehlten aber ihr Ziel, überall in Fraktionsstärke einzuziehen, deutlich. Trotzdem, kein Grund zur Entwarnung. Die Gefahr einer faschistischen Landtagsfraktion ab 30. August 2009 schwelt nach wie vor.
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Hildburghausen: Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"
Am vergangenen Samstag (6. Juni 2009) fand in Hildburghausen eine Demonstration gegen die neofaschistische Wählergemeinschaft "Bündnis Zukunft Hildburghausen" (BZH) und deren Antritt zur Kreistagswahl statt. Dabei tat sich ein "Jugendbündnis gegen Extremismus" hervor, welches zur der Demonstration aufrief. Trotz aller Sympathie für engagierte Nazi-Gegner_innen darf eine solche Namensgebung, die auch den Aufruf durchzog, nicht unkommentiert bleiben.
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Gräfinau-Angstedt: Neonazikonzert soll untersagt werden
Das geplante Neonazikonzert mit der Nazi-Hooliganband "Kategorie C" in Gräfinau-Angstedt (Teil der Gemeinde Wolfsberg) am kommenden Samstag, den 13. Juni 2009, bereitet dem Bürgermeister der Gemeinde Georg Juchheim (CDU) Sorgen, berichtet die Lokalzeitung Thüringer Allgemeine.
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Gräfinau-Angstedt (Ilm-Kreis): Nazi-Hooligankonzert geplant
Am 13. Juni diesen Jahres soll es im thüringischen Gräfinau-Angstedt (Ilmkreis) zu einem Konzert der neonazistischen Hooliganband Hungrige Wölfe (besser bekannt unter dem Namen Kategorie C) kommen. Nach außen hin versucht die Band seit längerem mit Aussagen wie "Fußball ist Fußball und Politik bleibt Politik" und "Wir dulden keine politischen Kopfverdreher auf unseren Konzerten. Weder von rechts noch von links." den Eindruck einer politisch neutralen Band zu vermitteln. Dass sie jedoch genau das nicht sind, zeigt sich schnell, wenn man beginnt ein wenig an der Oberfläche zu kratzen.
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Arnstadt: Eine Kleinstadt und ihre Nazis
Am 13. Juni 2009 feiert die Thüringer Neonaziszene in Arnstadt ihren 8. "Thüringentag der nationalen Jugend". Soweit ist das nichts ungewöhnliches. Arnstadt ist wegen seiner zentralen Lage schon oft zum Aufmarschgebiet Thüringer Neonazis geworden. Beunruhigend ist dabei der Umgang der Stadt mit den Faschisten. Dieser trägt Züge eines perfiden Schulterschlusses einer erzkonservativen Stadtadministration mit ihren Nazis.
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Zella-Mehlis: Wieder Naziangriff zu "Männertag"
Wie in den Vorjahren kam es auch in diesem Jahr in Zella-Mehlis zu Angriffen durch Neonazis. Ein Opfer musste sich nach einer Nasenbeinfraktur stationärer Behandlung unterziehen. Auffällig wurde hier der allseits bekannte Nazischläger Florian Kessler, dem in den vergangenen Jahren desöfteren die Fäuste "ausrutschten".
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Arnstadt: Die triste Bachstadt
Am 13. Juni steht Arnstadt ein Naziaufmarsch bevor, der der größte seit Anfang der 90er-Jahre werden könnte. Arnstadts Bürgermeister Hans-Christian Köllmer versucht behäbig Proteste zu unterbinden und wird am Tag des Aufmarsches in direkter Nachbarschaft zum Nazifest sein eigenes Traditionsfest feiern, das Schlossfest. Wir dokumentieren einen Artikel des Netz gegen Nazis.
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Lauscha: Feuerwehr-Chef tritt für NPD an
Neben Uwe Bäz-Dölle aus Lauscha tritt auch der Ernstthaler Feuerwehr-Chef Manuel Franke für die NPD zu den Kreistagswahlen und für die DVU zu den Lauschaer Stadtratswahlen an. Diese Personalie entfachte jüngst eine Debatte in Thüringer Feuerwehr und Lokalpresse. Wir dokumentieren zwei Artikel aus der Südthüringer Tageszeitung "Freies Wort".
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8 Monate Haft wegen Verstoß gegen Residenzpflicht
Ganz unverblümt zeigt der deutsche Rechtsstaat sein rassistisches Gesicht, nun am Beispiel von Felix Otto. Er ist ein weiteres Opfer der rassistischen Residenzpflicht geworden. Durch eine offensichtlich rassistische Rasterfahndung am 30. April 2009 in die Fänge der Rechtsstaatler_innen geraten, soll er nun zunächst bis voraussichtlich November 2009 im Gefängnis Suhl-Goldlauter eingesperrt bleiben.
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Suhl, Meiningen: Heraus gegen den Coburger Convent!
Am 30. Mai 2009 findet in Coburg ein Treffen von zahlreichen Burschenschaften und anderen deutschtümmelnden, konservativen Männlichkeitsfanatikern statt. Dagegen gibt es in diesem Jahr eine überregionale, antifaschistische Demonstration. Informieren könnt ihr euch auf Infoveranstaltungen am 22. Mai in Suhl (19 Uhr, Alternatives Jugendzentrum "Grünes Haus", Gothaer Straße 105) und am 23. Mai in Meiningen (19 Uhr, Eine-Welt-Laden, Wintergasse 8). Weitere Infos zum Coburger Convent auf der
[Mobipage]

Arnstadt: Eklat im Stadtrat
In der jüngsten Sitzung des Anstädter Stadtrates am 14. Mai kam es zu einem Eklat, verursacht durch den Arnstädter Bürgermeister Hans-Christian Köllmer. Nach einer Kritik seitens Stadtrat Gerhard Pein an Köllmers zurückweisenden Umgang mit der AG "Demokratie braucht Zivilcourage" hinsichtlich einer Gegenveranstaltung zum "Tag der nationalen Jugend" in Arnstadt (Mobilisierungsseite zu den Gegenaktivitäten) konnte dieser nicht mehr an sich halten und riss sich seine demokratische Maske erneut vom Gesicht. Er entgegnete: "Manche könnten von mir sagen: Vielleicht ist er ein bisschen Nazi. Ich sage Nein! Im Nazi ist mir zu viel Sozialismus drin." Gerhard Pein verließ daraufhin den Plenarsaal.
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Langewiesen: Polizei greift Garage an
In der Nacht vom 15. zum 16. Mai haben bewaffnete und vermummte Polizist_innen die Garage, einen linken Jugendtreff in Langewiesen, angegriffen. Mehrere Menschen, die dort zuvor gemütlich beisammen saßen und standen, wurden durch den Einsatz von Reizgas und körperlicher Gewalt durch die Beamten verletzt. Eine Person musste mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
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Arnstadt: "Nazis wegrocken" am 13. Juni
Am 13. Juni 2009 feiert die Thüringer Neonaziszene ihren 8. "Thüringentag der nationalen Jugend" in Arnstadt. Das wollen wir - antifaschistische Initiativen - aus Arnstadt und Umgebung nicht widerstandslos hinnehmen. Am 13. Juni wird es ab 12 Uhr eine Demonstration vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt geben und danach eine Dauerkundgebung auf dem Markt als Anlaufstelle und Schutzraum. Auf dieser Homepage findet ihr aktuelle Infos, den Ablauf, einen Aufruf, Kontakt, Stuff und vieles mehr. Unterstützt den antifaschistischen Widerstand gegen das Nazifest in Arnstadt!
[zur Mobipage]

Eisenach: Erneute Abschiebung von Mohammed Sbaih geplant
Für den 12. Mai plant die Ausländerbehörde Eisenach erneut Mohammed Sbaih abzuschieben. Es ist der dritte Versuch den Palästinenser ins Westjordanland abzuschieben. Sbaih war einer der Sprecher des Protestes in Katzhütte. Um ihn ruhig zu stellen, verlegten ihn die Behörden von Katzhütte nach Eisenach. Anscheinend ist das noch nicht genug um den Protest der Flüchtlinge in Katzhütte gegen die unmenschlichen Lagerbedingungen zu brechen. Wir dokumentieren eine Pressemitteilung des Thüringer Flüchtlingsrates.
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Meiningen: Neonazis mobilisieren gegen "Rock gegen Rechts"
Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung Europas von der deutschen Barbarei, findet in Meiningen wieder das Rock gegen Rechts-Konzert des Meininger Bündnis gegen Rechts (Link) statt. Seit einigen Wochen mobilisieren auch die selbsternannten "Autonomen" Nationalisten um Giftzwerg Sven Dietsch gegen die Veranstaltung.
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Ilmenau: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung / Schatoh distanziert sich
Nachdem der Nazijugendclub "Blaues Wunder" in Ilmenau in der Nacht vom ersten auf den zweiten Mai vollständig abgebrannt ist, ermittelt die Polizei nach Informationen der Thüringer Allgemeine wegen Brandstiftung. Der vermeintlich bzw. ehemals "linke" Jugendclub "Schatoh" geht "auf Distanz" zu einer vermeintlichen Brandstiftung. Unabhängig davon, ob dem Brand wirklich eine politische Motivation zugrunde gelegen hat, raten wir vor allem den Antifas in Ilmenau in den nächsten Wochen und Monaten auf mögliche Vergeltungsaktionen der Nazis und des Staates vorbereitet zu sein.
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Kirchheim (Ilm-Kreis): Neonazikonzert aufgelöst
In der Nacht vom 02.05.09 zum 03.05.09 löste die Polizei in Kirchheim ein illegales Konzert von Neonazis auf. Nachdem gegen ca. 100 Teilnehmer_innen Platzverweise ausgesprochen wurden, konnten weiterhin Tonträger, sowie faschistisches Propagandamaterial beschlagnahmt werden.
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Ilmenau: Blaues Wunder abgefackelt
In der Nacht des 1. Mai 2009 brannte in Ilmenau der Jugendclub "Blaues Wunder". Nachdem das Feuer bemerkt wurde, versuchte die Ilmenauer Feuerwehr den Brand zu löschen. Doch das Gebäude brannte restlos ab. Das "Blaue Wunder" war ein beliebter Treffpunkt von Ilmenauer Neonazis und Burschenschaftern.
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Meiningen: Soliaktionen nach Topf-Squat Räumung
Nach der Räumung des besetzten Hauses in Erfurt am 16.04.09 hat es auch in Meiningen Soli-Aktionen gegeben. Kurz nach der Räumung waren bereits an verschiedenen Stellen der Stadt Soli-Parolen für das Topf-Squat und Forderungen nach neuen Autonomen Zentren gesprüht worden. Dabei blieb es aber nicht: In der Nacht von Sonntag auf Montag landeten Pflastersteine in der Eingangstür der Agentur für Arbeit, und die Fassade wurde mit einem großen "Wir bleiben alle" Schriftzug verschönert. Auch in Meiningen werden sich die Menschen also nicht mit dem Ende des Besetzten Hauses Erfurt abfinden und für neue Autonome Zentren kämpfen.
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Suhl: Soliaktionen zur Räumung des besetzten Hauses in Erfurt
Wir dokumentieren einen Indymedia-Artikel zu den Soliaktionen in Suhl als Reaktion auf die Räumung des besetzten Hauses in Erfurt.
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Gehlberg: Endlich! Das Isolationslager wird geschlossen
Das Kämpfen hat sich gelohnt. Der Landkreis hat dem Druck der Flüchtlinge und ihrer Unterstützer_innen nachgegeben. Das Isolationslager in Gehlberg soll schon am 28. Juni diesen Jahres geschlossen werden.
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Arnstadt: Soli-Aktion für geräumtes Topf-Squat
In der Nacht vom 21. auf den 22. April haben Unbekannte sieben Scheiben des frisch sanierten Arnstädter Rathauses zerdeppert und den Schriftzug "Wir bleiben alle" an die Fassade gesprüht. Es handelt sich dabei um eine Solidaritätsaktion mit den nun hauslosen Hausbesetzer_innen in Erfurt.
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Ilmenau: Soliaktionen zur Räumung des besetzten Hauses in Erfurt
Wir dokumentieren einen Indymedia-Artikel zu den Soliaktionen in Ilmenau als Reaktion auf die Räumung des besetzten Hauses in Erfurt.
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Erfurt: Polizei stürmt und zerstört besetztes Haus
Es waren Szenen, wie aus einem Anti-Terror-Einsatz, als die Polizei in den Morgenstunden des 16. April 2009 das besetzte Haus in Erfurt mit vermummten SEK-Polizisten stürmte und die sich dort befindenden Menschen in Gewahrsam nahm. Das sozial-kulturelle und politische Zentrum wurde noch am selben Tag und der Nacht darauf abgerissen und mit ihm nicht nur acht Jahre alternative Jugendarbeit, Wohnraum und Lebensentwürfe, sondern auch Teile der Geschichte des Geländes.
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Arnstadt: Nazis sprengen Infoveranstaltung
In Arnstadt haben am 3. April ca. 40 Neonazis aus dem Spektrum der Autonomen Nationalisten / Freien Kräfte und der mittlerweile verbotenen HDJ eine Infoveranstaltung blockiert bzw. deren Beginn erheblich verzögert. Ihren Ruf alle Ehre machte dabei auch die Thüringer Polizei, die sich über mehr als zwei Stunden hinweg nicht in der Lage sah Hausrecht durchzusetzen.
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Erfurt: Räumung steht bevor!
Das Gerichtsurteil ist am vergangenen Freitag (03.04.09) gesprochen worden. Das Besetzte Haus in Erfurt auf dem ehemaligen Firmengelände von Topf & Söhne soll geräumt werden. Die Vernichtung eines einzigartigen Projekts in Thüringen steht kurz bevor. Die Besetzer_innen wollen das Projekt mit allen Mitteln verteidigen. Die Antifaschistische Gruppe Südthüringen (AGST) unterstützt das Besetzte Haus in Erfurt und ruft zur Solidarität auf!
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Arnstadt: HDJ-Verbot und Infoveranstaltung
Gestern (31.03.09) wurde vom Bundesinnenministerium die bundesweite faschistische Jugendorganisation "Heimattreue Deutsche Jugend" (HDJ) verboten. Am kommenden Freitag findet dazu in Arnstadt eine Infoveranstaltung mit der Journalistin und Autorin Andrea Röpke statt, unter dem Motto "Ferien im Führerbunker - die neonazistische Kindererziehung der HDJ".
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Arnstadt: Zeitzeugengespräch am 6. April im Lokschuppen
Lange werden wir nicht mehr die Möglichkeit haben mit Zeitzeugen über die nationalsozialistische Barbarei in Deutschland und Europa zu sprechen. Am Dienstag, dem 6. April organisieren die Geschichts- und Technologiegesellschaft Großraum Jonastal e.V. und das linke Wahlkreisbüro ein solches Zeitzeugengespräch mit Olexandr Bytchek, der über seine Gefangenschaft in Deutschland berichten wird. Danach dürfen Fragen gestellt werden. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Lokschuppen im Rehestädter Weg statt. Der Eintritt ist frei.
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Meiningen: Alternativer Informationsabend
Am Samstag, den 28. März findet ein alternativer Informationsabend in Meiningen statt. Thematisiert werden regionale Nazistrukturen und Repression. Dabei soll auch auf die prekäre Lage alternativer Freiräume aufmerksam gemacht werden. Wir dokumentieren den Text der Initiative für alternative Freiräume.
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Hildburghausen: Frenck trifft sich mit Trinkaus und Deckert
In Hildburghausen fand am 20. Februar 2009 ein Kamerschaftsabend, den der NPD-Kreisvorsitzende Tommy Frenck und andere Neonazis aus Hildburghausen organisierten, statt. Interessanterweise gab es Vorträge vom ex-NPD-Vorsitzenden und Holocaust-Leugner Günther Deckert und dem NPD-Gegner Kai-Uwe Trinkaus aus Erfurt. Wir dokumentieren einen Artikel der Gruppe Archiv Hildburghausen und kommentieren.
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Ilmenau: Neonazis beim Karnevalsumzug
Neonazis aus dem Spektrum der 2008 aufgelösten Freien Kräfte Südthüringen (FKST) beteiligten sich beim Ilmenauer Karnevalsumzug am Sonntag, den 22. Februar, mit Transparenten und verteilten Flugblätter. Zunächst unbemerkt, liefen sie verkleidet im Umzug mit. Während des Umzugs entrollten sie kurzzeitig 2 Transparente und verteilten ihre Flugblätter. Der braune Mob verschwand danach jedoch fast so schnell wieder, wie ihre Aktion überhaupt dauerte.
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Arnstadt: "Save me"-Kampagne unterstützen!
Wir dokumentieren die Pressemitteilung des Infoladens Arnstadt und der Antifaschistischen Gruppe Südthüringen (AGST) zur "Save me"-Kampagne in Arnstadt.
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Meiningen: Forderung nach alternativen Freiraum
Am Donnerstag, den 26. Februar, fanden mehrere Scheinbesetzungen in Meiningen statt um die Forderung nach einem alternative Freiraum in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir dokumentieren den Indymedia-Artikel der Initiativgruppe für alternative Freiräume in Meiningen.
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Zella-Mehlis/Viernau: Wieder mal Naziangriffe
Auch die besten Silvesterwünsche können ein neues Jahr nicht viel besser machen, als die graue Realität nun mal ist. So begann das Jahr 2009 für einige nicht-rechte Jugendliche in der Südthüringer Provinz genauso wie das alte aufhörte. In der Neujahrsnacht kam es in Viernau (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) zu Auseinandersetzungen zwischen rechten und nicht-rechten Jugendlichen, mit leichten Verletzungen als Folge. Dass diese "Neujahrsgewalt" aus unserer Erfahrung, ähnlich wie auf Stadtfesten, schon eine gewisse Kontinuität darstellt, möchten wir am Schluss mit einem Rückblick belegen. Außerdem gab es in der Nacht zum 18. Januar in Zella-Mehlis eine Hetzjagd auf zwei Jugendliche durch Neonazis, wobei eine Person leicht verletzt wurde.
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Arnstadt: "Ich bin ein Antikommunist, ein richtiger, echter Antikommunist"
Am vergangenen Mittwoch, den 25. Februar 2009 fand im Saal der Arnstädter Musikschule eine Veranstaltung mit Uwe Backes, dem stellvertetenden Leiter des Hannah Arendt Institutes für Totalitarismusforschung (HAIT) aus Dresden statt. Die Veranstaltung wurde zum Fanal für kruden Antikommunismus und die Relativierung des Holocaust. Es kam zu hitzigen Diskussionen, die gelegentlich fast in einen Tumult ausarteten.
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Kirchheim (Ilmkreis): NPD-Landesparteitag von Protest begleitet
In einem kleinen Dorf in der Provinz, geheim organisiert, unter massivem Polizeischutz, mit Schleusungspunkten, denn selbst die Delegierten dürfen im Vorfeld nicht wissen, wo das wichtigste Treffen der Landes-Partei stattfinden soll und trotzdem immer wieder von Protesten begleitet - das sind die Bedingungen unter denen gegenwärtig Landesparteitage der nach eigenen Angaben fünftgrößten Partei des Landes stattfinden können. Und das ist gut so, aber nicht genug.
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Erfurt: 1100 auf Demo für besetztes Haus
Nachfolgend dokumentieren wir einen Indymedia-Artikel über die Demo für das besetzte Haus Erfurt, sowie einige Bilder.
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Ilmenau/Erfurt: "Zwischen Studium und Politik-Einsatz"
Wir dokumentieren einen Artikel aus dem "Freien Wort" vom 23.01. über politisches Engagement an Thüringer Hochschulen.
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Ilmenau: Trauerzug für toten Punk/ Linke weiterhin unerwünscht
Am Donnerstag, den 22. Januar, fand ein Trauermarsch in Gedenken an den in Polizeigewahrsam verstorbenen Punk in Ilmenau statt. Nachdem die Polizei, aufgrund der öffentlichen Präsenz dazu gezwungen war, die Veranstaltung reibungsfrei ablaufen zu lassen, gingen danach die üblichen Schikanen los.
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Ilmenau: Trauerbesetzung in der Polizeiinspektion
Am Sonntagabend, den 18. Januar, wurde das Foyer der Polizeiinspektion (PI) Ilmenau von ca. 30 Personen für etwa zwei Stunden symbolisch besetzt. Mit Kerzen, Bildern und einem Banner im Eingangsbereich der PI wollten die Freund_innen des Verstorbenen und einige politische Aktivist_innen an den Tod eines 28-jähren Mannes aus der Punk-Szene in der Nacht zum 17. Januar im Polizeigewahrsam erinnern. (AGST berichtete)
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Ilmenau: Solidaritäts-Spontandemo für Besetztes Haus in Erfurt
Am Abend des 17. Januar fand in Ilmenau eine Spontandemo aus Solidarität mit dem akut räumungsbedrohten Besetzten Haus in Erfurt statt. Ab 22. Januar droht den Besetzer_innen dort die Räumung und somit das Ende eines einzigartigen Projekts in Thüringen.
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Ilmenau: 28-jähriger Punk stirbt im Polizeigewahrsam
Wie zahlreiche Thüringer Medien berichteten starb in der Nacht zum 17. Januar in Ilmenau ein 28-jähriger Mann im Polizeigewahrsam. Bei dem Toten handelt es sich um einen Menschen aus der Punk-Szene in Ilmenau. Die näheren Umstände sind unklar.
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Gera: Wie die Ermittlungsbehörden den Prozess gegen Nazi-Schläger verschleppen
Als Mitte Dezember 2009 der Passauer Polizeichef Alois Mannichl von Neonazis niedergestochen wurde, ging ein Aufschrei durch Politik und Medien. Viele mussten sich nun eingestehen Nazigewalt ist Alltag in Deutschland. Doch was passiert, wenn das Opfer von Faschist_innen nicht der Polizeipräsident von Passau, sondern ein Punk aus einer Kleinstadt ist? Wir dokumentieren einen Beitag von Kontraste.
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Arnstadt: Antisemitische Demonstration durchs Westviertel
Am Montag, den 12. Januar demonstrierten in Arnstadt nach Polizei- und Augenzeugenangaben 20 - 30 Personen mit Fackeln, Palästina-Fahnen und antiisraelischen Sprechchören durch das Westviertel. Bei den Demonstrant_innen handelte es sich um Neonazis aus dem Spektrum der Freien Kräfte aus Arnstadt, Erfurt und Südthüringen.
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Weimar: Gerber 1 wieder besetzt
Nach einem sexuellen Übergriff in Weimar und den daraus folgenden Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der Unterstützer_innen Gruppe, der Gerberstraße 1 und deren Unterstützer_innen auf der einen Seite und Mitgliedern der Gerberstraße 3 sowie deren Sympatisant_innen, die den Forderungen der Unterstzützer_innen Gruppe nach einem Ausschluss des Täters aus dem soziokulturellen Zentrum Gerberstraße nicht nachkommen wollen, (AGST berichtete) auf der anderen Seite, erreicht der Konflikt in Weimar nun eine neue Ebene.
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Erfurt: Antisemitische Ressentiments auf "Friedensmahnwache"
In ganz Europa kommt es zu Demonstrationen und Kundgebungen gegen den Gaza-Krieg. Obgleich der Konflikt auch innerhalb der Linken heiß diskutiert ist, müssen wir als undogmatische Linke feststellen, dass es sich in den meisten Fällen um keine irgendwie zu legitimierenden Proteste gegen irgendetwas handelt, sondern um hasserfüllte judenfeindliche Zusammenrottungen von Menschen, die das Existenz- und Verteidigungsrecht Israels negieren. Wir dokumentieren die Pressemitteilung einer Jugendgruppe, die auf einer vermeintlichen "Friedensmahnwache" in Erfurt handfeste Bekanntschaft mit antisemitischen Akteuren machen musste.
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Gotha: Repression gegen Naziopfer
In der Silvesternacht 2006/2007 überfielen mehrere Neonazis in Waltershausen (Landkreis Gotha) eine Gruppe junger Punks. Diese suchten in einem Wohnhaus Schutz, in das sie quasi hineingeprügelt wurden. Die viel zu spät anrückende Polizei schikanierte die Opfer, machte keine Anstalten die Täter aufzusuchen und nun sollen die Betroffenen der Nazigewalt die Schäden im Wohnhaus bezahlen.
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Ilmenau: Endlich handeln gegen Neonazis!
Ein linker Aktivist wird von Neonazis krankenhausreif geschlagen - Neonazis brechen in ein Unigebäude ein und hinterlassen Hakenkreuz-Schmierereien - Die neonazistischen Umtriebe in Ilmenau nehmen zu. Deshalb fordern wir von den Verantwortlichen der Lokalpolitik und der Universitätsleitung das Ende ihrer Appeasement-Politik gegenüber Neonazis.
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Erfurt: Besetzer_innen erhalten Ultimatum
Bereits am 8. Januar 2009 erhielten die Bewohner_innen des besetzten Teils des ehemaligen Topf und Söhne Geländes in Erfurt einen Brief der Domicil Hausbau GmbH, der Eigentümerin des Geländes. In diesem Brief wurden sie dazu aufgefordert, das Gelände bis zum 21. Januar zu räumen. Aufgrund dessen ist bereits eine weitere Häuserkampfdemo am 24. Januar in Erfurt geplant. Wir berichten.
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Arnstadt: "Schändung" des antikommunistischen Denkmals / Alerta Arnstadt interveniert in öffentliche Debatte / VOS relativiert Holocaust
Der neue antifaschistische Infoflyer für Arnstadt und Umgebung, die Alerta Arnstadt #3 (klick), ist da. Im Leitartikel beschäftigen sich die Autor_innen vom Infoladen Arnstadt mit der "Schändung" des antikommunistischen Denkmals in der Rosenstraße. Jenes wurde in den Weihnachtstagen von unbekannten Aktivist_innen besprüht. Wir dokumentieren.
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Ilmenau: Universitätsleitung toleriert Neonazi
Am 16. Dezember 2008 wurde Sebastian Reiche ein bekannter NPD-Kader aus Gotha an der TU Ilmenau geoutet. In der Zwischenzeit äußerte sich bereits die Universitätsleitung gegenüber der Lokalpresse und übte sich in falscher Toleranz. Dabei inszenierte Rektor Scharff die NPD als eine normale demokratische Partei und verschließt so die Augen vor Tatsachen. Dass es Scharff mit Toleranz sonst nicht so eng sieht, zeigt die nachfolgende Pressemitteilung.
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Welcome 2009 - good bye NPD
2009 wird spannend... und zwar in vielerlei Hinsicht.
Seit einigen Jahren versuchen wir, die Antifaschistische Gruppe Südthüringen (AGST), antifaschistische Politik im Süden Thüringens zu forcieren. Der Versuch durch emanzipatorische Kritik auf all das einzugehen, was unserer Meinung nach in der Thüringer Provinz nicht passt, ist oft schwierig. Dennoch sind wir zuversichtlich und freuen uns über jeden sichtbaren Erfolg unserer Arbeit. Deshalb wollen wir auch 2009 weiterhin für und mit euch informieren, kritisieren und protestieren. Auch  dieses Jahr wird es neonazistische Demonstrationen, Übergriffe und Konzerte in gewohnt erschreckender Kontinuität geben. Ebenso sicher wird es unsere Arbeit dagegen geben. Dennoch wird 2009 für uns als Antifaschist_innen in Thüringen nur bedingt ein Jahr wie jedes Andere.
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[last update: 03.07.09]






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